Hallo ihr Lieben.
Heute hat die Schule wieder angefangen und Nina und ich werden in den kommenden Wochen immer die 7. Klasse in Englisch übernehmen und einzelne Stunden in der 8. und 6.Klasse in Englisch. Wir haben für diese Woche für die Siebtklässler "Punctuation" geplant. Da die siebten und achten Klassen am Dienstag und Mittwoch wieder Zwischenprüfungen schreiben werden wir an diesen Tagen die Englischstunden in der sechsten Klasse übernehmen. Dort machen wir die direkte und indirekte Rede.
Logischerweise ist Schule hier immer noch anders als in Deutschland, aber es gibt ähnliche Strukturen. Es gibt einen wöchentlichen Stundenplan und es läuft nicht mehr alles drunter und drüber wie am ersten Tag, als Klausuren geschrieben wurden. Nina und ich können uns immer besser in die Schulstruktur einleben. Manchmal fallen Lehrer aus, genau wie Zuhause, jedoch gibt es hier kein Vertretungslehrerprinzip. Die Kinder bekommen dann Aufgaben, die sie selbst diszipliniert erledigen. Es ist echt bewundernswert, wie fleißig die Kinder hier sind. Eine Schulstunde geht hier nur 35 Minuten und nach jeweils 2 Stunden haben die Kinder 20 Minuten Pause. Um 8.20 beginnt, nach einer 20 minütigen Versammlung, in der die Fahne gehisst wird und die Nationalhymne gesunden wird und der Schulleiter oder ein Lehrer wichtige Sachen erklärt, der eigentliche Unterricht. Ab 12.55 bis 14.00 haben die Kinder eine Mittagspause, in der er außerdem etwas zu Essen gibt und die jüngeren Klassen bis Klasse 4 haben ab dann Schulschluss. Ab 14.00 ist wieder Unterricht und nach den 2 Schulstunden ist wieder Freizeit. Von 15.10 bis 16.10 dürfen die Kinder spielen oder Aufgaben bearbeiten oder einfach quatschen. Viele sind um diese Zeit auch sehr müde und sie ruhen sich ein bisschen im Schatten oder auf einer Schulbank aus. Wir haben gestern und heute Volleyball und Schweinchen in der Mitte gespielt. Die Mädels springen auch gerne Seil oder wollen Fotos mit uns machen
Die meisten Jungs bevorzugen, wie Zuhause auch, Fußball.
Danach ist noch einmal selbstständiger Unterricht für die Internatsschüler bis fünf Uhr. Die Tagesschüler gehen dann schon nach Hause. Anschließend haben die Kinder frei und Nina und ich bieten ein paar AGs an wie Chor, Tanzen, Flötenunterricht, Malen und Schneidern. Anschließend gibt es Abendbrot und die älteren Kinder lernen dann nochmal für eine Stunde in den Klassenräumen bevor es in Bett geht.
Nach unserem Tag sind Nina und ich oft sehr müde, sodass wir sehr früh schlafen.
Man wird hier auch sehr früh geweckt, da die Internatsschüler ab 5.30 schon wach sind und für Lautstärke sorgen. :D
Bis denn :)
Dienstag, 26. Februar 2019
Sonntag, 24. Februar 2019
24.02.2019 Sunday
Jambo!
Heute habe ich nicht viel zu erzählen. Die restlichen Schüler des Internets sind angekommen und wir haben viel gespielt. Außerdem haben wir eine Maus im Haus, die wir leider nicht gefangen kriegen. :D
Ab morgen geht die Schule wieder los. Jetzt heißt es 5 Wochen hatte Arbeit für die Schüler und auch für uns bevor das Trimester hier zu Ende ist und Klausuren anstehen.
Gute Nacht :)
23.02.2019 My first Maasai Birthday
Hallo ihr Lieben.
Heute durfte ich einen schönen Geburtstag in Kenia erleben. Nachdem die liebe Nina mir zum Frühstück Pancakes und frische Mango und Spiegelei und Butter Toast gemacht hat, haben wir einen schönen Tag mit Michael und seiner kleinen 4 jährigen Schwester verbracht. Die Kleine ist so süß!
Wir haben mit Seifenblasen und Luftballons gespielt und viel gequatscht. Nachmittags haben Nina und ich dann unsere Wäsche gewaschen und die ersten Schülerinnen sind aus den Ferien wiedergekommen. Nach einer liebevollen Begrüßung und tausenden "Wir haben euch so sehr vermisst" durfte bzw musste ich einen Maasai Geburstagsbrauch durchstehen. Mir wurde bei dem Geburstagslied 'Happy Birthday" ein Eimer Wasser über den Kopf gekippt um deutlich zu machen, dass ich glücklich bin, geboren worden zu sein und es symbolisiert quasi eine Wiedergeburt mit viel Glück für das kommende Lebensjahr. Das war sehr witzig! Spät abends kamen dann Michael und Stephen, unser stellvetretender Schulleiter zu uns in unser Gästehaus und Michael hat für uns Maasai Essen gekocht. Es gab natürlich Ugali, eins der wichtigsten Speisen hier und dazu eine Art von Kohl und Fleisch. Es war sehr lecker und witzig, da wir mit den Händen gegessen haben wie die traditionellen Maasais.
Anschließend haben wir noch bis in die Nacht gequatscht. Es war ein sehr schöner Tag, aber ich habe heute etwas meine Familie und Freunde von Zuhause vermisst.
Nochmal tausend Dank an alle, die heute am mich gedacht haben:)
Bis bald
Paula
Freitag, 22. Februar 2019
22.02.2019 Happy Birthday!
Ganz liebe Geburstagsgrüße sende ich an meine Oma Irma und an Henning.
Ich hoffe, dass ihr beide einen schönen Tag habt und dass ihr einen oder mehr für mich mittrinkt. Genießt euren Tag und fühlt euch gedrückt.
Wir haben heute nur einen entspannten Waschtag, bevor morgen oder Sonntag die Kinder wieder ankommen.
Bis dann
Ich hoffe, dass ihr beide einen schönen Tag habt und dass ihr einen oder mehr für mich mittrinkt. Genießt euren Tag und fühlt euch gedrückt.
Wir haben heute nur einen entspannten Waschtag, bevor morgen oder Sonntag die Kinder wieder ankommen.
Bis dann
Donnerstag, 21. Februar 2019
21.02.2019 Back to Ilkeek
Guten Morgen! :)
Heute geht es zurück nach Ilkeek. Nach unserem White Coffee, Butter Toast and Fried Egg kann es losgehen.
Wir fahren heute das erste Mal mit einem Matatu, das wird spannend. Matatus sind kleine Mini Busse, die eher geht so sicher aussehen. Aber die Fahrt war super witzig. In einem Matatu läuft laute afrikanische Musik und es gibt WiFi. Michael hat uns zu dem RICHTIGEN Matatu geführt und ganz ehrlich wir hätten es niemals alleine gefunden. Die Straßenordnung in Nairobi ist für uns einfach nur verrückt. Es gibt keine Ordnung, jeder läuft über die Straße, wie er will, Ampeln werden eigentlich gar nicht beachtet und es ist ein Wunder, dass so wenig Unfälle hier passieren. Total irre!
Als wir dann am Highway ausgestiegen sind und zur Schule gelaufen sind, haben uns alle ziemlich geschockt angeschaut. Die konnten sich einfach nicht vorstellen, dass wir kleinen weißen Mädels alleine hier in die Wüste loslaufen.
An der Schule angekommen, mussten wir leider feststellen, dass wir noch kein Wasser haben, aber uns wurden zwei Eimer Wasser zum Waschen und Spülen hingestellt, sodass wir es wohl gut überleben werden. Unsere Lebensmittel sind leider auch alle schlecht geworden, da jemand den Kühlschrank hier ausgestellt hat. Das ist sehr ärgerlich aber wir kaufen morgen Neue.
Good Night!
Heute geht es zurück nach Ilkeek. Nach unserem White Coffee, Butter Toast and Fried Egg kann es losgehen.
Wir fahren heute das erste Mal mit einem Matatu, das wird spannend. Matatus sind kleine Mini Busse, die eher geht so sicher aussehen. Aber die Fahrt war super witzig. In einem Matatu läuft laute afrikanische Musik und es gibt WiFi. Michael hat uns zu dem RICHTIGEN Matatu geführt und ganz ehrlich wir hätten es niemals alleine gefunden. Die Straßenordnung in Nairobi ist für uns einfach nur verrückt. Es gibt keine Ordnung, jeder läuft über die Straße, wie er will, Ampeln werden eigentlich gar nicht beachtet und es ist ein Wunder, dass so wenig Unfälle hier passieren. Total irre!
Als wir dann am Highway ausgestiegen sind und zur Schule gelaufen sind, haben uns alle ziemlich geschockt angeschaut. Die konnten sich einfach nicht vorstellen, dass wir kleinen weißen Mädels alleine hier in die Wüste loslaufen.
An der Schule angekommen, mussten wir leider feststellen, dass wir noch kein Wasser haben, aber uns wurden zwei Eimer Wasser zum Waschen und Spülen hingestellt, sodass wir es wohl gut überleben werden. Unsere Lebensmittel sind leider auch alle schlecht geworden, da jemand den Kühlschrank hier ausgestellt hat. Das ist sehr ärgerlich aber wir kaufen morgen Neue.
Good Night!
20.02.2019 Kiambethu Tea Farm
Guten Morgen:)
Heute ist unser letzter Tag in Nairobi und wir besuchen eine Teefarm oben in den Bergen von Limuru. Die Farm gehört einer britischen Familie die damals 1902 dahin gezogen sind. Seit 1908 pflanzt Generation für Generation dort Tee an. Ich habe vorher noch nie eine Teepflanze gesehen und sie sieht aus wie ein normaler Busch. Wenn man sie nicht regelmäßig bearbeitet und die Teeblätter rauszieht dann wuchert sie weiter bis sie in einer großer Baum ist. Es war unglaublich schön oben auf der Farm, weit weg von der Stadt, ohne Lärm und ohne Dreck. Wir hatten wirklich einen wunderschönen Tag und ein mega leckeres Mittagessen mit anschließendem Tee natürlich.Außerdem haben wir den privaten Wald der Familie besucht und einer Kenianer hat uns die verschiedenen traditionellen Medizinbäume gezeigt. Es gibt welche, die gegen Malaria und Mückenschutz helfen sollen, andere die gegen Übelkeit und Zahnschmerzen oder Arthritis helfen sollen. Das war sehr spannend. Unser Guide hatte auch ein großes Messer mit, um Einbrecher zu verjagen, da viele die Rinde und die Blätter dieser Bäume stehlen.
Es war ein toller letzter Tag.
Abends waren wir nochmal im Village Market um ein paar Fotos für die Schule auszudrucken. Ein anderer Tourist hatte uns netterweise mit dorthin genommen, da wir dort oben kein Uber bekommen haben.
Abends hat Nina noch das Spiel von Schalke geguckt und dann haben wir gepackt, weil es morgen früh wieder zur Schule geht :)
Nacht!
19.02.2019 The Bomas of Kenya
Guten Morgen:)
Heute fahren wir zu den Bomas of Kenya. Dort kann man sich 24 verschiedene Stämme anschauen, die hier in der Umgebung leben. Es ist echt interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Stämme leben. Viele sind Normaden oder Halbnormaden, die in der Trockenheit weiterziehen um Futter für die Tiere zu suchen. Es war sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Stämme ihre Hütten bauen und wo sie genau in Kenia leben. Jeder Stamm hat eine Hütte für die erste Ehefrau, die zweite und die dritte Ehefrau, da sie in polygamen Familien leben. Außerdem wird oft die Oma als Wachfrau, neben die Eingangspforte in eine extra Hütte gesetzt, mit der Begründung, dass sie am wenigsten Schlaf braucht, also liebe Omas jetzt wisst ihr Bescheid :D
Die Tiere bekommen bei den Maasais zum Beispiel auch eine extra Hütte, da sie ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens sind.
Es gibt außerdem Hütten für unverheiratete Jungs und verschiedene Lagerräume. Total spannend. Auch hier wurden wir von College Schülern gefragt, ob sie ein Foto von ins machen können. Das passiert echt oft, aber es ist immer noch komisch für uns.
Nach einem schönen kühlen Tusker Cider auf einer Terasse mitten in Bäumen voll mit Affen und Warzenschweinen die darunter liegen, wollten wir uns noch die Show vor Ort anschauen. In dieser Show werden verschiedene Tänze von den unterschiedlichen Stämmen gezeigt.
Leider hatten wir nicht genug Bargeld dabei, da wir dachten, dass man dort mit Karte zahlen kann. Als wir gerade nach Hause fahren wollten meinte der Direktor der Show, dass sein Fahrer uns eben zu einem Bankautomaten fährt und wieder zurück, damit wir die Show sehen können. Das hat uns echt sprachlos gemacht. So etwas würde niemals in Deutschland passieren!
Abends waren wir noch mit Michael dort auf der Terrasse essen. Das war sehr schön. Es fühlt sich an wie Urlaub!
Bye Bye
Heute fahren wir zu den Bomas of Kenya. Dort kann man sich 24 verschiedene Stämme anschauen, die hier in der Umgebung leben. Es ist echt interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Stämme leben. Viele sind Normaden oder Halbnormaden, die in der Trockenheit weiterziehen um Futter für die Tiere zu suchen. Es war sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Stämme ihre Hütten bauen und wo sie genau in Kenia leben. Jeder Stamm hat eine Hütte für die erste Ehefrau, die zweite und die dritte Ehefrau, da sie in polygamen Familien leben. Außerdem wird oft die Oma als Wachfrau, neben die Eingangspforte in eine extra Hütte gesetzt, mit der Begründung, dass sie am wenigsten Schlaf braucht, also liebe Omas jetzt wisst ihr Bescheid :D
Die Tiere bekommen bei den Maasais zum Beispiel auch eine extra Hütte, da sie ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens sind.
Es gibt außerdem Hütten für unverheiratete Jungs und verschiedene Lagerräume. Total spannend. Auch hier wurden wir von College Schülern gefragt, ob sie ein Foto von ins machen können. Das passiert echt oft, aber es ist immer noch komisch für uns.
Nach einem schönen kühlen Tusker Cider auf einer Terasse mitten in Bäumen voll mit Affen und Warzenschweinen die darunter liegen, wollten wir uns noch die Show vor Ort anschauen. In dieser Show werden verschiedene Tänze von den unterschiedlichen Stämmen gezeigt.
Leider hatten wir nicht genug Bargeld dabei, da wir dachten, dass man dort mit Karte zahlen kann. Als wir gerade nach Hause fahren wollten meinte der Direktor der Show, dass sein Fahrer uns eben zu einem Bankautomaten fährt und wieder zurück, damit wir die Show sehen können. Das hat uns echt sprachlos gemacht. So etwas würde niemals in Deutschland passieren!
Abends waren wir noch mit Michael dort auf der Terrasse essen. Das war sehr schön. Es fühlt sich an wie Urlaub!
Bye Bye
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